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Deutsche Montierung GM3000 HPS von 10Micron

 

Die vier Teleskope werden von einer deutschen Montierung der italienischen Firma 10Micron getragen. Die GM3000 HPS hat mehr als genug Tragkraft, um mit den gut 50 kg Instrumentenlast fertig zu werden und lässt uns noch genügend Spielraum für neue Projekte und Ausbaupläne. Die Montierung ist qualitativ sehr hochwertig verarbeitet und hat dank den eingebauten Absolutencodern auf beiden Achsen einen Nachführfehler von weniger als +/- 0.5 Bogensekunden. Für die Fotografie der Sonne mit den kurzen Belichtungszeiten ist dies natürlich mehr als ausreichend. Aber auch für die Astrofotografie in der Nacht mit den üblicherweise viel längeren Belichtungszeiten bildet die GM3000 HPS eine hervorragende Basis.

 

 

Bei der GM3000 HPS besteht die Möglichkeit, die Versorgungskabel der Instrumente durch die beiden Hohlachsen zu führen. Für unsere 4 Instrumente sind gesamthaft 13 Kabel notwendig, die gerade noch so hindurch passen.

 

 

 

Eigenbau-Stahlsäule

 

Für die momentan 50 kg Instrumentenlast ist nur 1 Gegengewicht à 20 kg notwendig. Damit muss die 150 kg Eigenbau-Stahlsäule, welche von Peter Friedli konstruiert und hergestellt wurde, gut 150 kg tragen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass selbst Windgeschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h noch keine merklichen Schwingungen oder Vibrationen erzeugen. Die Kombination Säule/Montierung hat sich daher im täglichen Routineeinsatz auch unter rauen Witterungsbedingungen hervorragend bewährt.

 

 

 

 

 

 

Eigenbau-Rohrschellen

 

Die Rohrschellen sind eine weitere aufwändige Eigenkonstruktion. Die Rohrschellen wurden von Patrick Enderli mittels 3D-CAD entworfen und danach von der Firma Powerjet aus Aluminium per Wasserstrahl aus massiven Platten geschnitten. Die schwarz eloxierten Teile sind dabei fest miteinander verschraubt und bilden eine äusserst stabile Einheit. Die rot eloxierten Teile bilden den justierbaren Teil der Konstruktion. Mittels vier Druckschrauben können die innenliegenden Halbschalen verschoben und die Teleskope geklemmt werden. Die Instrumente können so exakt parallel zueinander und senkrecht zur Deklinationsachse ausgerichtet und fixiert werden. Für eine präzise Positionierung der Teleskope ist dies unerlässlich.